Fachbeiträge

Ratgeber: Bestandsmanagement und Working Capital

Hier sammle ich die Verfahren und Kennzahlen, mit denen ich arbeite, jeweils als eigenständigen Fachbeitrag mit Formel und Rechenbeispiel. Zwei Themenblöcke: die Bestellpolitiken aus der Disposition und die Kennzahlen aus der Bilanz.

Der Ratgeber wächst mit jedem Beitrag. Wenn Sie nicht wissen, wo Sie anfangen sollen, beginnen Sie mit der Übersicht Bestandsmanagement: gebundenes Kapital im Lager senken. Dort steht, wie die einzelnen Stellschrauben zusammenhängen.

Themenblock 1

Bestellpolitiken und Bestandsrechnung

Wann wird bestellt, wie viel wird bestellt und wie viel Reserve trägt das Risiko. Die Verfahren und Kennzahlen, die den Bestand im Tagesgeschäft bestimmen.

Abstrakte Grafik: vier ansteigende, verbundene Stufen als Reihenfolge der Bestandsoptimierung Vorgehen

Bestandsoptimierung: das Vorgehen in vier Stufen

In welcher Reihenfolge Sie vorgehen und warum sie nicht beliebig ist. Vier Stufen von der Datenprüfung bis zur Wirkungskontrolle, jede mit dem Verweis auf die passende Rechnung.

Abstrakte Grafik: absteigend sortierte Balken mit Summenkurve und drei Zonen für A-, B- und C-Artikel Analyse

ABC-Analyse: Vorgehen, Beispiel, Übungsaufgaben

Das Vorgehen in sechs Schritten, ein durchgerechnetes Beispiel mit zehn Artikeln, die Kombination mit der XYZ-Analyse und drei Übungsaufgaben mit Lösung.

Abstrakte Grafik: Sägezahnverlauf des Lagerbestands mit gestrichelter Linie auf Höhe des Bestellpunkts Bestellpolitik

Bestellpunktverfahren: (s,Q) und (s,S) erklärt

Wie der Bestellpunkt entsteht, wie Sie ihn berechnen und wann sich das Auffüllen bis zu einem Zielbestand lohnt. Mit Formel und durchgerechnetem Beispiel.

Abstrakte Grafik: Lagerbestand mit festen, gleich langen Prüfintervallen und unterschiedlich tiefen Beständen Bestellpolitik

Bestellrhythmusverfahren: (t,S) und (t,q) erklärt

Der feste Takt statt der Bestandsschwelle. Wie Sie den Zielbestand berechnen, was das Prüfintervall an Sicherheitsbestand kostet und wann sich der Rhythmus lohnt.

Abstrakte Grafik: Füllstandsanzeige eines Lagers mit markierter Linie für den Meldebestand Kennzahl

Meldebestand berechnen: Formel, Größen, Fehlerquellen

Die Kennzahl hinter der Bestellauslösung. Woher die drei Eingangsgrößen kommen, welche Fehler typisch sind und wie der Wert im Warenwirtschaftssystem gepflegt gehört.

Abstrakte Grafik: Normalverteilung der Nachfrage mit hervorgehobenem Randbereich für den Sicherheitsbestand Kennzahl

Sicherheitsbestand berechnen: Formel und Servicegrad

Die Reserve für das, was die Planung nicht weiß. Mit Formel, Servicegrad-Tabelle, der Unterscheidung von Alpha und Beta und dem oft unterschätzten Einfluss der Wiederbeschaffungszeit.

Abstrakte Grafik: zwei gegenläufige Kostenkurven und der Tiefpunkt der Gesamtkosten Bestellmenge

Optimale Bestellmenge: Formel, Beispiel und Übungsaufgaben

Die Andler-Formel, die vier Größen dahinter und die Frage, warum der Lagerkostensatz über das Ergebnis entscheidet. Mit Beispielrechnung und den Grenzen der Formel.

Abstrakte Grafik: Wurzelzeichen über einem Raster als Sinnbild der Andler-Formel Herleitung

Andler-Formel: Herleitung, Annahmen und Erweiterungen

Woher die Formel kommt, wie sie sich aus der Gesamtkostenfunktion ableiten lässt, welche fünf Annahmen sie braucht und welche Erweiterungen diese lockern.

Abstrakte Grafik: Kreisdiagramm der Lagerkostenbestandteile mit herausgerücktem Kapitalkostenanteil Kennzahl

Lagerkostensatz berechnen: Formel, Bestandteile, Beispiel

Die Größe, an der jede Bestellmengenrechnung hängt. Woraus der Satz besteht, woher jede Zahl kommt und wie sich die Kapitalbindungskosten aus der Finanzierungsstruktur herleiten lassen.

Grundlagen

Bestellpolitiken und Sicherheitsbestand herleiten

Der Überblick über die Verfahren, den Materialfluss und die Einordnung der einzelnen Größen in mein Vorgehen.

Themenblock 2

Working Capital und Bilanzwirkung

Was der Bestand im Abschluss anrichtet. Die Kennzahlen, mit denen sich die Wirkung einer Bestandsentscheidung in Euro ausdrücken lässt.

Abstrakte Grafik: Zeitbalken für Lagerdauer, Forderungslaufzeit und Lieferantenziel mit resultierendem Zyklus Kennzahl

Cash Conversion Cycle: Geldumschlagsdauer berechnen

Die Zeitspanne zwischen dem Geld an den Lieferanten und dem Geld vom Kunden. Mit den drei Bestandteilen, einer Beispielrechnung und der Frage, welcher Teil sich wirklich steuern lässt.

Abstrakte Grafik: Kreislauf aus fünf Pfeilen um einen Lagerbestand als Sinnbild für fünf Umschläge im Jahr Kennzahl

Lagerumschlagshäufigkeit berechnen: Formel, Beispiel

Die Formel mit Wareneinsatz und mit Menge, die Lagerdauer als Gegenstück und die ABC-Zerlegung, die zeigt, warum ein Gesamtwert von 5 wenig über das Lager aussagt.

Abstrakte Grafik: Waage mit Umlaufvermögen auf der einen und kurzfristigen Verbindlichkeiten auf der anderen Seite Kennzahl

Working Capital berechnen und steuern: Formel, Beispiel

Working Capital als Bilanzgröße: drei Definitionen, die Berechnung aus der Bilanz, die drei Stellhebel und der Unterschied zwischen echter Optimierung und Kennzahlenkosmetik.

Abstrakte Grafik: vier Flächen auf einer Zeitachse, Breite als Bindungsdauer und Höhe als gebundenes Kapital Kennzahl

Kapitalbindung berechnen: Formel, Kosten, Beispiel

Wie viel Kapital wie lange gebunden ist und was das in Euro kostet. Mit der Formel für die Kapitalbindungskosten und einem Auftrag, der durch alle Phasen gerechnet wird.

Abstrakte Grafik: gestapelte Blöcke unterschiedlicher Kostenarten im Lager Kostenrechnung

Lagerkosten berechnen: Kostenarten, Beispiel, Kennzahlen

Was ein Lager im Jahr kostet, wie sich die Kosten erfassen lassen und welcher Teil davon bei sinkendem Bestand wirklich entfällt. Mit Beispielrechnung und Kennzahlen je Stellplatz.

Abstrakte Grafik: Wasserfalldiagramm mit Zu- und Abflüssen bis zum operativen Cashflow Kennzahl

Operativer Cashflow berechnen: indirekte Methode, Beispiel

Wie viel Geld das laufende Geschäft tatsächlich einbringt. Mit dem Schema der indirekten Methode, einer Beispielrechnung und der Frage, warum Bestand im Cashflow auftaucht, aber nicht im Gewinn.

Wirkung

Potenzial im Bestand: Working Capital im Lager heben

Warum B- und C-Teile den größeren Hebel haben als die A-Teile und wie sich eine Kalibrierung auf den operativen Cashflow auswirkt.

Einordnung

Bestandsmanagement: gebundenes Kapital im Lager senken

Die Übersicht über alle sechs Stellschrauben, von der Bestellpolitik bis zur Datenqualität, mit der Brücke von der Disposition zur Bilanz.

Was als Nächstes entsteht

In Arbeit sind Beiträge zur Andler-Formel, zur Berechnung des Sicherheitsbestands und zur Bestandsoptimierung. Wenn Sie zu einem dieser Themen eine konkrete Frage haben, schreiben Sie mir, dann beantworte ich sie direkt statt auf den Beitrag zu warten.

Wie viel Kapital liegt in Ihrem Lager?

In einem unverbindlichen Erstgespräch schauen wir gemeinsam auf Ihre Bestandsdaten und klären, welcher Teil davon sich in Cashflow zurückverwandeln lässt.

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