Ich helfe mittelständischen Unternehmen, unnötig gebundenes Kapital in ihren Lagerbeständen aufzudecken und über gezielte Bestellpolitiken in echten operativen Cashflow zurückzuverwandeln.
Beratung mit Sitz in Hamburg — verwurzelt im norddeutschen Mittelstand.
Nach Jahren in Disposition und operativem Einkauf entlang der Supply Chain ist mir ein Thema immer wieder aufgefallen, das selten die Aufmerksamkeit bekommt, die es verdient — obwohl gerade hier ein sehr großer Hebel liegt: Bestände.
Zu hohe Bestände binden unnötig Kapital, das im Regal liegt statt auf dem Konto zu arbeiten. Zu niedrige Bestände wiederum führen zu Fehlmengen — entgangenem Umsatz und Deckungsbeitrag, weil im entscheidenden Moment schlicht nichts da war. Beides kostet Geld, nur an unterschiedlichen Stellen der Bilanz. Meine Überzeugung: Mit der richtigen, artikelgenauen Kalibrierung lässt sich hier operativer Cashflow freisetzen, ohne einen einzigen zusätzlichen Kredit aufzunehmen.
Auch eine Studie bestätigt diese Erfahrung: Die J&M Management Consulting AG fand, dass Unternehmen ihre Bestände durch gezielte Projekte im Schnitt um 27 % senken — dennoch optimiert nur gut ein Drittel der Unternehmen seine Bestände ganzheitlich.
Quelle: J&M Management Consulting AG / LOGISTIK HEUTE, openPR.de →
In vielen Fällen sind Bestände tatsächlich überdimensioniert — dann setzt eine Reduktion Kapital frei. Genauso oft ist aber das Gegenteil der Fall: Ein zu niedriger Sicherheitsbestand führt zu Fehlmengen, verpasster Lieferfähigkeit und damit zu entgangenem Umsatz — ein Verlust, der in keiner Bestandskennzahl auftaucht, aber genauso real ist wie zu viel gebundenes Kapital.
Meine Aufgabe ist nicht, Bestände pauschal zu senken, sondern sie richtig zu managen — für jeden Artikel das Niveau zu finden, das Servicegrad und gebundenes Kapital in ein sinnvolles Verhältnis bringt. Manchmal bedeutet das weniger Bestand. Manchmal genau das Gegenteil.