Bestandsmanagement & Cashflow-Beratung

Kapital, das im Regal steht, statt auf dem Konto.

Ich helfe mittelständischen Unternehmen, unnötig gebundenes Kapital in ihren Lagerbeständen aufzudecken und über gezielte Bestellpolitiken in echten operativen Cashflow zurückzuverwandeln.

Beratung mit Sitz in Hamburg — verwurzelt im norddeutschen Mittelstand.

Bestandsverlauf — Simulation
C-Teil · Dichtring 12mm
Zeit Bestandshöhe vor Optimierung — hoher Sicherheitsbestand nach Optimierung — reduziert, Servicegrad gehalten
Simulation läuft in Dauerschleife
Beispielhafte Darstellung bei normalverteiltem Bedarf und individuell konzipierter (s,Q)-Bestellpunktpolitik mit automatischer Bestellauslösung. In der Praxis wird jede Politik auf die tatsächliche Nachfragestruktur zugeschnitten.

"Jedes Regal, jede Palette, jeder Bestellpunkt — hinter der Zahl auf dem Bildschirm steht ein echtes Lager mit echtem, gebundenem Kapital."

Meine Beobachtung

Bestände werden stiefmütterlich behandelt — dabei steckt hier oft das größte Potenzial

Video folgt in Kürze

Nach Jahren in Disposition und operativem Einkauf entlang der Supply Chain ist mir ein Thema immer wieder aufgefallen, das selten die Aufmerksamkeit bekommt, die es verdient — obwohl gerade hier ein sehr großer Hebel liegt: Bestände.

Zu hohe Bestände binden unnötig Kapital, das im Regal liegt statt auf dem Konto zu arbeiten. Zu niedrige Bestände wiederum führen zu Fehlmengen — entgangenem Umsatz und Deckungsbeitrag, weil im entscheidenden Moment schlicht nichts da war. Beides kostet Geld, nur an unterschiedlichen Stellen der Bilanz. Meine Überzeugung: Mit der richtigen, artikelgenauen Kalibrierung lässt sich hier operativer Cashflow freisetzen, ohne einen einzigen zusätzlichen Kredit aufzunehmen.

Auch eine Studie bestätigt diese Erfahrung: Die J&M Management Consulting AG fand, dass Unternehmen ihre Bestände durch gezielte Projekte im Schnitt um 27 % senken — dennoch optimiert nur gut ein Drittel der Unternehmen seine Bestände ganzheitlich.

Quelle: J&M Management Consulting AG / LOGISTIK HEUTE, openPR.de →

Klarstellung

Es geht nicht um weniger Bestand. Es geht um den richtigen.

In vielen Fällen sind Bestände tatsächlich überdimensioniert — dann setzt eine Reduktion Kapital frei. Genauso oft ist aber das Gegenteil der Fall: Ein zu niedriger Sicherheitsbestand führt zu Fehlmengen, verpasster Lieferfähigkeit und damit zu entgangenem Umsatz — ein Verlust, der in keiner Bestandskennzahl auftaucht, aber genauso real ist wie zu viel gebundenes Kapital.

Meine Aufgabe ist nicht, Bestände pauschal zu senken, sondern sie richtig zu managen — für jeden Artikel das Niveau zu finden, das Servicegrad und gebundenes Kapital in ein sinnvolles Verhältnis bringt. Manchmal bedeutet das weniger Bestand. Manchmal genau das Gegenteil.