Ich werte Ihre Bestands- und Bewegungsdaten aus, prüfe deren Belastbarkeit und leite daraus die Parameter her, die in Ihrer Disposition hinterlegt gehören: Sicherheitsbestand, Meldebestand und Bestellpolitik je Artikel, jeweils mit der Rechnung dahinter.
Ich bin Davide Elias Pedroso Bussu und arbeite von Hamburg aus. Diese Seite beschreibt, was eine Bestandsanalyse bei mir umfasst, welche Daten ich dafür brauche und was am Ende bei Ihnen ankommt. Die fachlichen Grundlagen dazu stehen offen im Ratgeber, Sie können also vorab nachlesen, wie gerechnet wird.
Drei Fragen, die kein Standardbericht beantwortet: Wie viel Kapital liegt in welchen Artikeln, welcher Teil davon ist rechnerisch begründet, und welches Bestandsniveau wäre bei Ihrem Servicegrad das richtige.
Die erste Frage beantwortet fast jedes System. Die zweite und die dritte nicht, denn dafür müssen Bedarfsverläufe, Wiederbeschaffungszeiten und deren Schwankungen ausgewertet und gegen eine bewusst gesetzte Lieferfähigkeit gerechnet werden. Genau das ist der Inhalt dieser Analyse.
Das Ergebnis zeigt in beide Richtungen. Bei manchen Artikeln liegt zu viel Kapital, bei anderen ist der Bestand zu knapp bemessen und das Fehlmengenrisiko höher als gedacht. Beides zu kennen ist der Sinn der Sache, nicht das pauschale Senken.
Vier Auszüge aus Ihrem System, in der Regel als Tabelle. Wenn Ihre Warenwirtschaft Exporte erlaubt, ist der Aufwand bei Ihnen überschaubar.
Die Verbrauchs- und Zugangsbuchungen der letzten zwölf Monate je Artikel, mit Datum und Menge. In SAP ist das typischerweise ein MB51-Export. Aus diesen Daten kommen Bedarf, Streuung und die Prüfung der Bestandsgenauigkeit.
Artikelnummer, Bezeichnung, Mengeneinheit und Einstandspreis. Der Preis wird gebraucht, um aus Mengen Kapital zu machen, die Mengeneinheit, damit Parameter und Bestand später zusammenpassen.
Die hinterlegten Zeiten je Artikel oder Lieferant. Wo sie nur die Lieferzeit abbilden, klären wir gemeinsam, was intern noch dazukommt. Diese Größe verschiebt das Ergebnis stärker als jede andere.
Die aktuell gepflegten Melde- und Sicherheitsbestände sowie Bestellmengen. Ohne sie sehen Sie am Ende nur ein Ergebnis, mit ihnen sehen Sie die Differenz zum Ist-Zustand, und darauf kommt es an.
Ein Warenwirtschaftssystem ist keine Voraussetzung. Auch aus Aufzeichnungen ohne durchgehende Buchung lässt sich rechnen, das Vorgehen ist dann nur gröber und die Artikelauswahl kleiner. Ihre Daten verwende ich ausschließlich für die vereinbarte Analyse, auf Wunsch mit vorheriger Vertraulichkeitsvereinbarung.
In drei Schritten, vom Datenauszug bis zur Kontrolle, ob die Rechnung in Ihrem Betrieb trägt.
Ich sichte Bestände, Dispositionsparameter und Bestellpolitiken und ordne die Artikel nach Wertanteil. Die Datenqualität schätze ich dabei nicht ein, sondern quantifiziere die Bestandsgenauigkeit über Ihre Inventurdifferenz-Buchungen. Zeigen sich Lücken, sage ich das, bevor gerechnet wird.
Aus Bedarfsverlauf, Streuung, Wiederbeschaffungszeit und dem gemeinsam festgelegten Servicegrad leite ich die Parameter je Artikel her. Dazu die Bewertung, wie viel Kapital heute gebunden ist und wie sich das mit den neuen Werten verändert.
Einige Wochen nach dem Einpflegen halten wir die Rechnung einmal gegen die Praxis und klären, wo eine Annahme nachzuschärfen ist. Damit ist die Analyse abgeschlossen. Die laufende Umstellung über mehrere Wellen ist eine eigene Leistung, sie steht unter Cashflow verbessern.
Eine nachvollziehbare Aufstellung je Artikel mit den hergeleiteten Parametern, der Rechnung dahinter, der Bewertung des gebundenen Kapitals und einer klaren Aussage zur Qualität Ihrer Daten.
Die Parameter sind so aufbereitet, dass Sie sie in Ihrem bestehenden System hinterlegen können. Ich implementiere kein SAP und übernehme kein Systemprojekt, ich liefere die Werte, die dort hineingehören, samt der Begründung, warum sie so und nicht anders lauten. Was Sie damit tun, bleibt Ihre Entscheidung, und Sie können jede Zahl nachrechnen.
Dazu gehört auch, was nicht geht. Wenn die Bestandsgenauigkeit für einen Artikelbereich zu niedrig ist, um darauf zu rechnen, steht das im Ergebnis, verbunden mit dem Hinweis, woran es liegt und wie sich die Datenlage verbessern lässt.
Zwei Artikel aus den Beispielrechnungen im Ratgeber, die die beiden Fehlerarten zeigen, die eine Analyse findet: zu viel Reserve an der einen Stelle, zu wenig an der anderen.
Ein C-Teil mit 40 Stück Tagesbedarf und 10 Tagen Wiederbeschaffungszeit. Bei 95 Prozent Servicegrad ergibt die Rechnung 78 Stück Sicherheitsbestand, bei 99 Prozent rund 110 Stück. Die 32 Stück Unterschied liegen dauerhaft im Regal, ohne dass jemals jemand entschieden hätte, dass diese Lieferfähigkeit das wert ist. Hergeleitet auf der Seite Bestellpunktverfahren.
Ein Halbzeug mit 120 Metern Tagesbedarf. Wird die Wiederbeschaffungszeit mit 8 Tagen Lieferzeit statt der tatsächlichen 12 Tage inklusive Bearbeitung und Einlagerung angesetzt, steht im System ein Meldebestand von 1.123 statt 1.640 Metern, also rund 32 Prozent zu wenig. Die Bestellung geht gut vier Tage zu spät raus, und im System sieht alles richtig aus. Hergeleitet auf der Seite Meldebestand berechnen.
Beides sind Rechenbeispiele und keine Erfahrungswerte aus Projekten. Wie groß die Wirkung in Ihrem Sortiment ist, kann ich vorher nicht sagen, und ich nenne dazu bewusst keine Prozentzahl. Das ergibt die Analyse, nicht das Angebot.
Ihr System zeigt, wie hoch der Bestand ist. Es rechnet nicht, wie hoch er sein sollte. Genau diese Lücke schließt die Analyse, und zwar an der Stelle, an der die meisten Betrachtungen abkürzen.
Reichweiten, Umschlagshäufigkeiten und Ladenhüterlisten liefert jede Warenwirtschaft. Sie beschreiben den Zustand. Für die Frage nach dem richtigen Niveau braucht es die Streuung des Bedarfs, die Schwankung der Wiederbeschaffungszeit und eine Entscheidung über den Servicegrad, und die steht in keinem Bericht.
Dazu kommt der Punkt, an dem sich meine Arbeit von den üblichen Ansätzen unterscheidet: der Lagerkostensatz. Er bestimmt jede Bestellmengenrechnung und wird in der Praxis fast überall pauschal geschätzt. Ich leite seinen größten Bestandteil, die Kapitalbindungskosten, aus Ihrer tatsächlichen Eigen- und Fremdkapitalstruktur her. Wie das im Einzelnen gerechnet wird, steht offen auf der Seite Lagerkostensatz berechnen, die Einordnung in mein Vorgehen unter Bestellpolitiken und Sicherheitsbestand herleiten, und was daran hängt, zeigt Optimale Bestellmenge berechnen.
Wie die einzelnen Verfahren zusammenhängen, ist im Ratgeber offen dokumentiert, unter anderem im Bestellrhythmusverfahren und in der Übersicht Bestandsmanagement. Sie beauftragen also nichts, dessen Rechenweg Sie nicht vorher einsehen können.
Voraussetzung sind ein wiederkehrender Bedarf, auch wenn er unregelmäßig ist, und eine auswertbare Historie der Warenbewegungen. Wo beides vorliegt, lässt sich rechnen.
Typisch sind Produktionsbetriebe, Handel, Ersatzteilversorgung und technischer Einkauf im Mittelstand, also überall dort, wo dieselben Artikel immer wieder beschafft werden. Ob Sie dabei mit automatisierter Warenwirtschaft arbeiten oder ohne, ändert nur die Wahl des Verfahrens, nicht die Methodik.
Nicht anwendbar ist die Sicherheitsbestandsrechnung bei reiner Einzelfertigung, also bei kundenspezifischen Sonderteilen ohne Wiederholbedarf. Dort gibt es keine Bedarfsverteilung, aus der sich eine Reserve ableiten ließe, und es helfen Termin- und Kapazitätsplanung weiter. Das sage ich im Erstgespräch, statt ein Projekt zu verkaufen, das methodisch nicht trägt. Woher meine Einschätzung stammt, steht unter Davide Elias Pedroso Bussu, Berater für Bestandsmanagement.
Für den Einstieg nehme ich in der Regel ein Teilsortiment, ausgewählt nach Wertanteil oder nach einer Artikelgruppe, die Ihnen Sorgen macht. Das hält den Aufwand auf beiden Seiten überschaubar und liefert trotzdem ein belastbares Bild. Den Zuschnitt legen wir im Erstgespräch gemeinsam fest.
Warenbewegungen der letzten zwölf Monate, Artikelstamm mit Einstandspreisen und Mengeneinheiten, die hinterlegten Wiederbeschaffungszeiten und die heutigen Dispositionsparameter. In der Regel sind das vier Tabellenexporte aus Ihrem System.
Der größte Teil entfällt auf die Datenauszüge zu Beginn. Danach brauche ich Sie vor allem für zwei Klärungen: was tatsächlich alles in Ihre Wiederbeschaffungszeit hineinzählt und welchen Servicegrad Sie anstreben. Beides sind Gespräche, keine Zuarbeit.
Ja. Sie erhalten die Parameter je Artikel zusammen mit der Rechnung dahinter, sodass Sie sie in Ihrem System hinterlegen und später selbst neu berechnen können. Die Formeln dazu stehen offen im Ratgeber, Sie bleiben also unabhängig.
Dann ist das das Ergebnis, und Sie wissen es künftig belegt statt vermutet. Das kommt vor, vor allem bei A-Teilen, die regelmäßig überprüft werden. Der Erkenntnisgewinn liegt dann meist bei den B- und C-Teilen, die selten jemand nachrechnet.
Ja. Ohne durchgehende Buchung ist die Datenlage gröber, deshalb fällt die Artikelauswahl kleiner aus und die Verfahren sind einfacher, bis hin zu papierbasierten Lösungen. Die Herleitung der Bestandshöhe bleibt dieselbe.
Stand: August 2026
Im Erstgespräch klären wir unverbindlich, welches Teilsortiment sich für den Einstieg eignet und welche Daten dafür nötig sind.
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